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Lungenfibrose – Therapie

Die Krankheit Lungenfibrose ist ein fortschreitender Prozess, der irgendwann zum Tode führt. Die Therapie der Lungenfibrose zielt also darauf ab, dieses Fortschreiten zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Inwieweit dies gelingt, hängt von der Dauer und dem Ausmaß der schädigenden Einwirkungen auf die Lunge ab.
Die Therapie der Lungenfibrose richtet sich nach ihren Ursachen. Wurde die Lungenfibrose z.B. durch Rauchen verursacht, sollte ein sofortiger Rauchstopp erfolgen. Waren die Ursache giftige Stoffe, ist ein Vermeiden dieser Substanzen unvermeidlich.
Darüber hinaus können den von Lungenfibrose Betroffenen Medikamente helfen, z.B. Kortisonpräparate oder Immunsuppressiva zur Hemmung des Immunsystems und der Aktivität der Bindgewebszellen. Bei nicht ausreichender Atemtätigkeit muss Sauerstoff verabreicht werden.
Die idiopathische Lungenfibrose ist medikamentös nicht behandelbar. In schweren Fällen muss eine Lungentransplantation in Erwägung gezogen werden.
Schreitet die Lungenfibrose voran, kann es durch den erhöhten Widerstand im Lungenkreislauf auch zu einer Rechtsherzschwäche (cor pulmonale) kommen.